Was macht eine gute Website aus? - allgemein

Diese kompakte Checkliste für Coaches, Berater, Psychologen & Psychotherapeuten priorisiert DSGVO-Konformität, modernes und individuelles Design, klare und SEO-optimierte Inhalte, gezielte Zielgruppenansprache, benutzerfreundliche Navigation und maßgeschneiderte Kontaktformulare mit Lead-Magneten, um potenzielle Kunden anzuziehen und zu binden.

Was macht eine gute Website aus?

Die folgende Checkliste für Coaches, Berater, Psychologen & Psychotherapeuten zeigt typische Kriterien in einer sinnvollen Reihenfolge – von besonders wichtig (oben) bis eher optional (unten). Je nach Unternehmen kann sich die Reihenfolge natürlich verschieben.

1. Weist die Website erkennbare DSGVO-Risiken auf?

Häufige Probleme:

  • Google Maps wird beim Laden der Seite direkt angezeigt: Dies kann Nutzerdaten ohne Zustimmung übertragen. Lösung: Verwenden Sie einen Schutzscreen, der das Laden blockiert, bis der Besucher zustimmt, wie z. B. auf Praxis Verena Voss (unten auf der Seite).

  • Google Fonts werden extern eingebunden: Prüfen Sie mit Scannern wie e-recht24.de oder Gesellschaft Datenschutz, ob Google Fonts extern geladen werden. Lösung: Fonts lokal speichern, herunterladbar bei fonts.google.com.

  • Beim Kontaktformular fehlt der Hinweis auf die Datenschutzerklärung: Fügen Sie eine Checkbox hinzu, z. B.: „Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben zur Beantwortung meiner Anfrage elektronisch erhoben und gespeichert werden. Hinweis: Sie können die Einwilligung jederzeit unter [Muster-E-Mail] widerrufen.“ Verwenden Sie HTTPS-Verschlüsselung, erkennbar am Schloss-Symbol in der Adressleiste (z. B. bei www.blue-nexus.de).

Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung – nur meine Meinung.

2. Hat die Website einen modernen Look?

Ein veraltetes Design kann den Eindruck erwecken, dass Ihre Inhalte oder Leistungen nicht mehr aktuell sind. Aktualisieren Sie Ihre Website alle drei Jahre, idealerweise mit einem modernen Template, das Sie anpassen. Beispiel: Bei WordPress ein hochwertiges Template kaufen und personalisieren. Behalten Sie Ihre bestehende Domain, um Google-Autorität zu erhalten.

3. Werden die Inhalte auf der Startseite klar und übersichtlich dargestellt?

  • Visuelle Hierarchie: Heben Sie wichtige Elemente durch Größe, Position und Farbe hervor, z. B. große Überschrift für Ihr Hauptangebot, mittelgroße Texte für Leistungen, kleinere für Details.

  • Kurze, strukturierte Texte: Vermeiden Sie lange Textblöcke. Nutzen Sie kurze Absätze oder Aufzählungen für schnelle Lesbarkeit.

das coverbild eines Vogue-Magazines, Design

4. Wird eine eindeutige Zielgruppe angesprochen?

Eine klare Zielgruppenansprache ist für Coaches entscheidend. Definieren Sie Ihre Zielgruppe(n) genau, z. B. durch Keyword-Recherche mit Ubersuggest („Karrierecoaching für Führungskräfte“). Sprechen Sie auf der Startseite Pain Points (z. B. „Stress im Beruf“) und Dreams (z. B. „Mehr Erfolg mit Leichtigkeit“) an. Erstellen Sie für jede Zielgruppe eine Unterseite mit detaillierten Angeboten.

5. Hat die Website ein individuelles Design?

Vermeiden Sie generische Elemente wie:

  • Typische Stock-Bilder: Nutzen Sie KI-Bilder (z. B. via Midjourney) oder eigene Fotos, kombiniert mit Gradients oder Texturen.

  • Typischer Template-Look: Kaufen Sie ein hochwertiges Template und passen Sie es an (Farben, Fonts).

  • Standard-Fonts: Verwenden Sie z. B. Grotesque für Überschriften und Inter für Fließtext.

6. Sind die Texte suchmaschinenoptimiert?

Verwenden Sie passende Keywords (Long-Tail, branchenspezifisch, z. B. „Systemisches Coaching München“) mit Tools wie Ubersuggest. Integrieren Sie Keywords in H2-Überschriften (z. B. „Karrierecoaching für Frauen“), halten Sie die Keyword-Dichte bei 1-2 pro 100 Wörter. Dies erhöht die Sichtbarkeit bei Google.

7. Ist die Website benutzerfreundlich?

Häufige Probleme:

  • Unübersichtliche Navigationsleisten: Begrenzen Sie die Navigation auf ca. sechs Elemente (z. B. „Home“, „Angebote“, „Kontakt“).

  • Zu lange Textblöcke auf der Startseite: Nutzen Sie kurze, prägnante Texte und „Mehr erfahren“-Buttons zu Unterseiten.

  • Schlechte Lesbarkeit durch geringe Kontraste: Verwenden Sie z. B. #f6f6f6 (Weiß mit Graustich) und #000000 statt #ffffff und #000000.

8. Gibt es eine einfache Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen?

Ein passgenaues Kontaktformular ist besser als ein Standardformular. Beispiel: „Wofür interessieren Sie sich?“ mit Dropdown-Optionen wie „Coaching“, „Supervision“, „Workshop-Anfrage“. Nutzen Sie HTTPS und verweisen Sie auf die Datenschutzerklärung mit einer Checkbox (siehe Punkt 1). Dies erleichtert den Kontakt und wirkt professionell.

9. Gibt es ein Angebot für Interessenten, die noch kein Gespräch buchen möchten?

Ein Lead-Magnet bindet Interessenten, die noch nicht bereit für ein Gespräch sind. Beispiel: Ein Formular mit dem Hinweis: „Geben Sie Ihr Problem an, und ich schicke Ihnen per E-Mail erste Denkanstöße und einen möglichen Fahrplan.“ Stellen Sie DSGVO-Konformität sicher (Checkbox, HTTPS). Hinweis: Für Psychologen/Psychotherapeuten ist dies weniger geeignet.

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